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Devpi-Cleaner 0.2.0

Wer einen größeren Devpi-Server betreibt kommt immer wieder mal in die Situation Pakete von diesem löschen zu müssen. Für einzelne Pakete lässt sich dies mit dem normalen Devpi-Client noch leidlich komfortabel lösen, aber schon nichtvolatile Indices machen daraus ein aufwendiges Unterfangen mit mehreren manuellen Schritten, bei dem leicht Fehler unterlaufen.

Wer einen größeren Devpi-Server betreibt kommt immer wieder mal in die Situation Pakete von diesem löschen zu müssen. Für einzelne Pakete lässt sich dies mit dem normalen Devpi-Client noch leidlich komfortabel lösen, aber schon nichtvolatile Indices machen daraus ein aufwendiges Unterfangen mit mehreren manuellen Schritten, bei dem leicht Fehler unterlaufen. Um diese Problem zu lösen gibt es Léon, den Devpi-Cleaner, der es beispielsweise ermöglichte alle alten Enwicklungsversionen zu entfernen oder den Index nur für die Dauer der Löschoperation volatil zu schalten. Die Notwendigkeit auf dem Devpi aufzuräumen ergibt sich nicht nur, wenn mal ein Paket falsch hochgeladen wurde. Auch Änderungen der Indexstruktur können eine Aufräumaktion sinnvoll machen. Und wer Continuous Integration ernst nimmt und zu jedem erfolgreichen Build ein Paket hochlädt, dem blähen alte, nicht mehr benötigte Entwicklungsversionen die Backupgröße, und damit auch die Erstellungsdauer auf. Bei meinem Arbeitgeber Blue Yonder ist es glücklicherweise gerne gesehen allgemein nutzbare Software als Open Source zu veröffentlichen. So konnte ich letzte Woche Version 0.2.0 von Léon, dem Devpi-Cleaner veröffentlichen. Nicht nur sind jetzt komplexere Auswahlkriterien möglich, sondern das Löschen geht jetzt auch deutlich schneller und dank Fortschrittsbalken mit Restzeitabschätzung hat man eine Chance seine Kaffeepausen zeitoptimiert einzulegen. Eine komplette Liste der Änderungen findet sich im Changelog.

Kein CUDA nach dem Update auf openSUSE Leap 42.1

Nachdem ich meine Workstation von openSUSE 13.1 auf openSUSE Leap 42.1 migriert hatte funktionierten lies sich die Grafikkarte nicht mehr zum Rechnen nutzen. Irgendwie hatte es einen Fehler bei der Installation des neuen Grafiktreibers gegeben. Seine Neuinstallation löste das Problem.

Nachdem ich meine Workstation von openSUSE 13.1 auf openSUSE Leap 42.1 migriert hatte funktionierten lies sich die Grafikkarte nicht mehr zum Rechnen nutzen. Irgendwie hatte es einen Fehler bei der Installation des neuen Grafiktreibers gegeben. Seine Neuinstallation löste das Problem. Das Problem Nach dem Update fanden CUDA nutzende Anwendungen keine Grafikkarte. So meldete Boinc No usable GPUs found. Prinzipiell funktionierte die Grafikkarte aber. So hatte ich volle 3D-Beschleunigung, und auch nvidia-smi meldete die erwarteten Daten: +------------------------------------------------------+                       | NVIDIA-SMI 340.93     Driver Version: 340.93         |                       |-------------------------------+----------------------+----------------------+| GPU  Name        Persistence-M| Bus-Id        Disp.A | Volatile Uncorr. ECC || Fan  Temp  Perf  Pwr:Usage/Cap|         Memory-Usage | GPU-Util  Compute M. ||===============================+======================+======================||   0  GeForce GTX 580     Off  | 0000:01:00.0     N/A |                  N/A || 43%   49C   P12    N/A /  N/A |    494MiB /  1535MiB |     N/A      Default |+-------------------------------+----------------------+----------------------+                                                                            +-----------------------------------------------------------------------------+| Compute processes:                                               GPU Memory |                                                                                                              |  GPU       PID  Process name                                     Usage      |                                                                                                              |=============================================================================|                                                                                                              |    0            Not Supported                                               |                                                                                                              +-----------------------------------------------------------------------------+                                                                                                              Die Analyse NVIDIA bietet CUDA zwar für einige SUSE-Varianten zum Download, aber leider nicht für Leap 42.1. Es gibt zwar Pakete für das unterliegende SLE 12, aber diese verlangen einen Grafikttreiber welcher nicht zum Kernel von Leap 42.1 passt. Deshalb habe ich mich für die Analyse auf OpenCL-Beispiel-Code zurückgezogen. Denn für OpenCL benötigt man nur die Header, welche man einfach direkt zum Code legen kann, und einen C-Compiler. Schon der erste Versuch mit einem Beispielprogramm welches nur die OpenCL-Runtime initialisiert zeigt das Problem:     > sudo ./platform     modprobe: FATAL: Module nvidia-uvm not found.    Failed to get platforms: -1001 Das sudo ist hier übrigens nur vorangestellt um es zu ermöglichen Kernel-Module nachzuladen. Ohne sudo erhält man den gleichen Fehler, aber ohne die essentielle Information zum Kernelmodul. Schnell konnte ich herausfinden, dass eigentlich alle Kernelmodule installiert sind: > rpm -ql nvidia-gfxG03-kmp-default-340.93_k4.1.12_1-36.7.x86_64 | grep \.ko/lib/modules/4.1.12-1-default/updates/nvidia.ko > rpm -ql nvidia-uvm-gfxG03-kmp-default-340.93_k4.1.12_1-36.7.x86_64 | grep \.ko/lib/modules/4.1.12-1-default/updates/nvidia-uvm.ko > ls /lib/modules/4.1.12-1-default/updates/nvidia.ko  nvidia-uvm.ko Allerdings war das nicht das Modulverzeichnis des aktuell laufenden Kernels: > uname -aLinux eddie 4.1.13-5-default #1 SMP PREEMPT Thu Nov 26 16:35:17 UTC 2015 (49475c3) x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux Wo liegen also dessen Module? /lib/modules/4.1.13-5-default/updates existiert nicht. Das NVIDIA-Modul ist aber schnell gefunden: > ls /lib/modules/4.1.13-5-default/weak-updates/updates/nvidia.ko Nur fehlt in diesem Verzeichnis das nvidia-uvm.ko. Die Lösung Eine Neuinstallation des dazugehörigen Paketes lässt dann endlich auch OpenCL wieder richtig initialisieren: > zypper in in -f nvidia-uvm-gfxG03-kmp-default > ls /lib/modules/4.1.13-5-default/weak-updates/updates/nvidia.ko  nvidia-uvm.ko > modprobe nvidia-uvm > ./platform                                                                                                                                              Failed to get platforms: -1001                                                                                                                                                               > sudo ./platform NVIDIA CUDA - OpenCL 1.1 CUDA 6.5.51 - NVIDIA Corporation - FULL_PROFILE > ./platform NVIDIA CUDA - OpenCL 1.1 CUDA 6.5.51 - NVIDIA Corporation - FULL_PROFILE Um die Grafikkarte tatsächlich zu verwenden war dann allerdings noch ein Neustart notwendig.

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