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Zattoo unter openSUSE 10.2 64-Bit

Wie auf heise online berichtet ist Zattoo jetzt auch in Deutschland frei verfügbar. Leider aber nur als 32-Bit-Programm und mit einer etwas merkwürdigen Installationsanleitung.

Zum Herunterladen ist zunächst eine Registrierung notwendig. Entgegen der Aussage auf der Webseite muss man aber eigentlich noch nicht mal eine gültige Emailaddresse verwenden, da keine Aktivierungsemail verschickt wird, sondern die Addresse wirklich lediglich zur Benutzeridentifikation verwendet wird.

Wie auf heise online berichtet ist Zattoo jetzt auch in Deutschland frei verfügbar. Leider aber nur als 32-Bit-Programm und mit einer etwas merkwürdigen Installationsanleitung. Zum Herunterladen ist zunächst eine Registrierung notwendig. Entgegen der Aussage auf der Webseite muss man aber eigentlich noch nicht mal eine gültige Emailaddresse verwenden, da keine Aktivierungsemail verschickt wird, sondern die Addresse wirklich lediglich zur Benutzeridentifikation verwendet wird. Die Installationsanleitung verwundert etwas, da sie unter anderem möchte, dass man XULRunner in das Zattoo-Verzeichnis installiert, obwohl dieses eigentlich bei openSUSE mitgeliefert wird. An den in der Anleitung angegebenen von Hand angelegten symbolischen Links kommt man leider nicht vorbei. Außerdem sind im RPM leider keine Abhängigkeiten gepflegt. Deshalb müssen einige Bibliotheken leider von Hand auf 32-Bit umgestellt werden. Bevor man das Zattoo-RPM installiert sollte man zunächst sicherstellen, dass man die folgenden Libraries in 32-Bit installiert hat. Es kann sein, dass weitere Bibliotheken benötigt werden, aber diese sind mir aufgefallen. Um ein Paket in 32-Bit zu installieren muss man im YAST Packetmanagment im Reiter Version die 32-Bit Version (i586) auswählen. Ist das Paket schon installiert kann es notwendig sein das Paket auch noch von Hand auf "Aktualisieren" zu setzen. libgnomeui-32bit (Ok, die ist immer 32-Bit) gtkglext mozilla-xulrunner181 faad2 Nachdem das Zattoo-RPM installiert ist müssen die symbolischen Links hinzugefügt werden. Möchte man die XULRunner-Bibliothek von openSUSE verwenden sehen die Links allerdings etwas anders aus. sudo ln -s /usr/lib/xulrunner-1.8.1/libgtkembedmoz.so libgtkembedmoz.so.0dsudo ln -s /usr/lib/xulrunner-1.8.1/libxpcom.so libxpcom.so.0dsudo ln -s /usr/lib/xulrunner-1.8.1/libmozjs.so libmozjs.so.0dsudo ln -s /usr/lib/libplds4.so libplds4.so.0dsudo ln -s /usr/lib/libplc4.so libplc4.so.0dsudo ln -s /usr/lib/libnspr4.so libnspr4.so.0dsudo ln -s /usr/lib/xulrunner-1.8.1/libxul.so libxul.so.0d Anschließen muss man noch den Linker auf die im Zattoo-Verzichnis liegenden Bibliotheken und Links hinweisen.sudo /sbin/ldconfig /usr/lib/zattoo/ Bei Auslassen dieses Schrittes stürzt Zattoo jedesmal ab sobald es anfängt einen Kanal abzuspielen. In der Logdatei ~/.Zattoo/Data/logs/zattoo.errorlog findet sich dann eine Meldung, dass eine bestimmte Funktion nicht gefunden werden konnte. Persönlich finde ich es auch noch praktisch das Programm als zattoo verfügbar zu machen, da zattoo_player doch etwas lang zum tippen ist und zattood ein Tab-Complete verhindert.sudo ln -s /usr/bin/zattoo_player /usr/local/bin/zattoo Anchließen hat man einen funktionierenden P2P-Fernseher der auf den ersten Eindruck sehr gut zu funktionieren scheint.

Lesezeichen aktualisiert

Die Lesezeichen wurden mal wieder aktualisiert. Hinzugekommen sind Verweise auf Vortex, die Open Descent Foundation, Tools wie I2P und ein paar andere.

Ton für OSS-Programme

Auf meine OpenSUSE 10.2 Systeme hatte ich zunächst in Anwendungen wie X2, welche beim Ton noch auf OSS setzen, keinen Ton. Zum Glück lies sich das Problem am Ende durch ein einfaches Löschen der Konfiguration von KDesktop lösen.

Auf meine OpenSUSE 10.2 Systeme hatte ich zunächst in Anwendungen wie X2, welche beim Ton noch auf OSS setzen, keinen Ton. Zum Glück lies sich das Problem am Ende durch ein einfaches Löschen der Konfiguration von KDesktop lösen. Statt Ton bekam ich bei allen Anwendungen die OSS verwenden eine Fehlermeldung, obwohl der Ton bei anderen Anwendungen ging./dev/dsp: Das Gerät oder die Ressource ist belegt Jegliche suche nach eventuell noch laufenden Programmen welche die Tonausgabe blockieren könnten brachte zunächst keinen Erfolg. Amarok, Arts etc. waren alle gegen Alsa konfiguriert. Es war auch ohne Probleme möglich mehrere Anwendungen gleichzeitig Ton ausgeben zu lassen. Auch waren die Treiber für die OSS-Emulation unter Alsa geladen. marix@eddie:~> lsmod | grep osssnd_pcm_oss            71680  0snd_mixer_oss          35840  1 snd_pcm_osssnd_pcm               115464  4 snd_pcm_oss,snd_hda_intel,snd_hda_codecsnd                    89384  14 snd_pcm_oss,snd_mixer_oss,snd_seq,snd_seq_device,snd_hda_intel,snd_hda_codec,snd_pcm,snd_timer Einen entscheidenden Hinweis lieferte ein mutiges Durchstarten von Alsa.sudo /usr/sbin/rcalsasound restart Danach hatte ich zwar Ton in X2, allerdings war mein Desktop auf einmal schwarz. Ein Neustarten von KDesktop bestätigte meinen Verdacht. Anschließend war die Tonausgabe wieder blockiert. Beim Neustarten von Alsa beendete KDestkop kommentarlos. Offensichtlich war es für die blockade der Tonausgabe, was sich auch leicht prüfen lies. marix@eddie:~> lsof /dev/dsp* /dev/snd/**COMMAND    PID  USER   FD   TYPE DEVICE SIZE   NODE NAMEkdesktop 19572 marix  mem    CHR  116,4      255811 /dev/snd/pcmC0D0pkdesktop 19572 marix   11r   CHR  116,2      255551 /dev/snd/timerkdesktop 19572 marix   12u   CHR  116,4      255811 /dev/snd/pcmC0D0pkdesktop 19572 marix   13u   CHR  116,6      255819 /dev/snd/controlC0 Blieb die Frage, wie man das Problem löst. Ein kurze Suche mit meiner Leiblingssuchmaschine (nicht die mit den zwei O, dafür bin ich schon zu lange im Netz) lieferte mir dann den entscheidenden Hinweis. Auf http://www.linux-club.de/ftopic60033.html ist zu lesen, dass diese Problem wohl durch die Konfiguration von KDesktop verursacht ist. Löschen der Konfiguration löst das Problem.mv ~/.kde/share/config/kdesktoprc ~/.kde/share/config/kdesktoprc.bak Leider habe ich nicht herausgefunden welcher Teil der Konfiguration das Problem verursacht, da diese eigentlich keine Informationen zur Tonausgabe enthält. Allerdings hat ein Löschen auch nur zur Folge, dass man den Bildschirmhintergrund und den Bildschirmschoner neu setzen muss, der Aufwand hält sich also in Grenzen. Das beste daran ist, dass jetzt auch Descent 3 wieder richtig funktioniert. Das hatte sich bis jetzt nämlich immer kommentarlos gleich wieder beendet. Kleines Update: Nach diesen Änderungen ist es jetzt auch möglich OSS-Programme mit aoss zu verwenden. Dies hat den Vorteil, dass man den Amarok im Hintergrund weiterlaufen kann und somit Musik und Anwendungston hat.

Arts Startprobleme schnell gelöst

Seitdem ich mein KDE mithilfe der Quelle http://software.opensuse.org/KDE:/KDE3/opensuse_10.2/ aus dem SuSE-Build-Service auf 3.5.7 aktualisiert habe stürzte Arts immer beim Start ab.

Ein Start des artsd in der Konsole erzeugte anschließend diese Ausgabe.

Punklandung in den D3-Stats

Da habe ich in den D3-Stats nicht nur endlich die 1000-Punkte-Marke geknackt, nein, ich habe sie genau getroffen. Hätte ich das bewusst versucht hätte ich es nie geschafft. Da man es in meinem Profil vermutlich nur bis zur nächsten Aktualisierung sehen kann ist hier ein Screenshot vom freudigen Ereignis.

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