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openSUSE Leap 42.2 auf antiker Hardware

Bei uns ist immer noch ein, inzwischen vermutlich als antik geltender, ASUS-Laptop mit einem Core2 Duo und 3 GiB RAM im Einsatz, bisher mit openSUSE 13.1. Angesichts dessen Supportendes, war aber ein update nötig. Und da auch das damals vorinstallierte Windows Vista sein Lebensende erreicht hatte, und seit mehreren Jahren nicht mehr genutzt war, führte ich eine Neuinstallation mit openSUSE Leap 42.2 durch.

Bei uns ist immer noch ein, inzwischen vermutlich als antik geltender, ASUS-Laptop mit einem Core2 Duo und 3 GiB RAM im Einsatz, bisher mit openSUSE 13.1. Angesichts dessen Supportendes, war aber ein update nötig. Und da auch das damals vorinstallierte Windows Vista sein Lebensende erreicht hatte, und seit mehreren Jahren nicht mehr genutzt war, führte ich eine Neuinstallation mit openSUSE Leap 42.2 durch. Wie bei jeder Rechnerneuinstallation stolperte ich dabei über ein paar Eigenarten, aber insgesamt läuft das System wunderbar. Insgesamt fühlt sich das System flotter an als vorher. Der Hauptgrund dafür ist wohl, dass das System recht sparsam mit dem Hauptspeicher umgeht. So nutzt es wenn man die üblichen Anwendungen, wie KMail und ownCloud, im Hintegrund hat und dann noch DM Fotowelt, ein mittelgroßes Open-Office-Dokument mit Fotos und Firefox mit einer zweistelligen Anzahl Tabs offen hat nur run 2 GiB seines Hauptspeichers. So kommt das System dann trotz vollverschüsselter Festplatte und ohne SSD auf nutzbare Geschwindigkeit. Ein Wermutstropfen ist, dass ich die in KDE eingebaute Volltextsuche abschalten musste. Obwohl das System bei Installation und während des Zurückkopierens aller Dateien auch über Nacht stabil lief, war damit Schluss sobald die Volltextsuche anfing die Dateien zu indizieren. Nach fünf bis zehn Minuten war der Rechner komplett eingefroren. Auch ein SSH auf den Rechner war nicht mehr möglich. Ein weiterer interessanter Bug ist, dass die Plugins von Parley nicht funktionieren. Diese haben in der Shebang kf5kross als Interpreter angegeben, allerdings wird dieses nicht installiert.

PyCharm 2016.3

Letzte Woche erschien PyCharm 2016.3 und brachte ein paar Feature auf die ich schon lange gewartet habe. Vor allem ist es endlich möglich, dem Django-Testrunner beliebige Argumente zu übergeben. Damit lässt sich endlich --keepdb und --parallel nutzen. Ersteres beschleunigt die Testausführung ungemein, wenn man immer wieder wenige kurze Tests ausführen möchte, letzteres macht große Testsuiten erträglich.

Letzte Woche erschien PyCharm 2016.3 und brachte ein paar Feature auf die ich schon lange gewartet habe. Vor allem ist es endlich möglich, dem Django-Testrunner beliebige Argumente zu übergeben. Damit lässt sich endlich --keepdb und --parallel nutzen. Ersteres beschleunigt die Testausführung ungemein, wenn man immer wieder wenige kurze Tests ausführen möchte, letzteres macht große Testsuiten erträglich. Außerdem wird jetzt, wenn man eine Virtualenv konfiguriert hat, diese in der eingebauten Konsole automatisch aktiviert. Auch Git remotes lassen sich endlich über PyCharm hinzufügen, ohne, dass man extra eine Konsole öffnen muss. Tatsächlich sind beides keine Feature, für die es keine einfachen Workarounds gab. Wieso es in einer ansonsten so auf flüssige Workflows getrimmten IDE aber so lange gedauert hat diese Kleinigkeiten einzubauen ist mir etwas unverständlich. Das neue Python 3.6 wird jetzt auch unterstützt. Allerdings werde ich, auch wenn diese aus verschiedenen Gründen sehr spannend ist, wohl noch eine Weile warten müssen, bis ich diese richtig einsetzen kann. Das gleiche gilt für den neuen Numpy-Array- und Dataframe-Viewer im Debugger. Als ich noch regelmäßig mit OpenCL gearbeitet habe musste ich mir die entsprechende Funktionalität immer selber bauen. Schön, dass jetzt einfach an Bord zu haben, wenn man es mal benötigt. Gerade bei Gelegenheitsnutzung, wie es bei mir gerade mit Numpy ist, ist es besonders ärgerlich sich notwendige Werkzeuge selbst bauen zu müssen. Insgesamt lohnt das Update auf PyCharm 2016.3 also. Für mich vor allem wegen der deutlich verbesserten Django-Unterstützung.

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